Lehrende

Wem würden Sie ein EIT-Studium empfehlen? Welche Interessen/Fähigkeiten sollten vorhanden sein?

Dieser Studiengang richtet sich an alle Interessierten, die eine – schulische oder andere – Hochschulzugangsberechtigung besitzen und ein anspruchsvolles Ingenieurstudium anstreben. Hier sollte man in erster Linie Motivation und Begeisterung für aktuelle und zukunftsweisende Technologien aufbringen. Es sei erwähnt, dass die in der Schule erworbenen Grundkenntnisse in Mathematik und Physik den Einstieg ins Studium erleichtern werden.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Was die Berufsaussichten nach dem Studium angeht, haben EIT-Absolvent_innen die beste und vielseitigste berufliche Zukunftsperspektive, da sie auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sind und vor allem in fast allen Branchen der Industrie eingestellt werden.

Was dürfen die Studierenden bei Ihnen im Studiengang erwarten?

Im Rahmen von Lehrveranstaltungen wird ein breites Spektrum an Methoden und ingenieurwissenschaftlichen Werkzeugen zu Beschreibung, Analyse, Synthese/Entwurf und Simulation technischer Systeme abgedeckt. Darunter zählen Schwerpunktthemen der Systemdynamik und Regelungstechnik.

Prof. Dr.-Ing. (V-Prof.) Dadi Hisseine

Wem würden Sie ein EIT-Studium empfehlen? Welche Interessen/Fähigkeiten sollten vorhanden sein?

Das Studium der Elektro- und Informationstechnik, Vertiefungsrichtung Elektronik, ist eine sehr gute Wahl für junge Menschen, die PC, Smartphone oder Smartwatch nicht nur für den täglichen Gebrauch nutzen, sondern auch deren inneren Aufbau verstehen sowie eigene Programme dafür entwickeln möchten. Wichtige Voraussetzungen für diesen Studiengang sind Freude am Umgang mit modernen technischen Geräten und eine ordentliche Portion Neugier darauf, wie vermeintlich Magisches tatsächlich auf einfachen physikalischen Gesetzen basiert.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Die Elektronik durchdringt unseren Alltag zunehmend bis in den letzten Winkel. Sie ist der Träger für die breite Digitalisierung, die im Internet und in lokalen Netzwerken im Rahmen großer Trends, wie Industrie 4.0, Elektromobilität und Heimautomatisierung, auf dem Vormarsch ist. Es werden Ingenieure gebraucht, die diese Technologien verstehen, dafür neue Geräte entwickeln und eingesetzte Geräte warten können. Der Elektronikingenieur findet heute nicht nur in der klassischen Elektroindustrie gute Berufsaussichten vor, sondern zunehmend auch in allen Bereichen, die von der Elektronik immer stärker durchdrungen werden, beispielsweise Maschinenbau, Automobilbau, Flugzeugbau und sogar Landwirtschaft.

Was dürfen die Studierenden bei Ihnen im Studiengang erwarten?

In der Vorlesung „Entwicklung analoger Schaltungen“ lernen die Studierenden die anwendungsorientierte Funktion moderner elektronischer Bauteile in der Analogtechnik. Das sind Verstärker, Filter und deren breitflächige Anwendung. Darauf aufbauend behandelt die Vorlesung „Power-Converter und Entwicklung digitaler Schaltungen“ die Spannungsversorgung moderner Geräte und die Ansteuerung von Leuchtdioden sowie die Anwendung programmierbarer integrierter Digitalschaltkreise und Mikroprozessoren. Im „Mikroprozessorlabor“ schließlich geht es darum, typische Mikrocontroller aus dem Anwendungsgebiet des „Internet der Dinge“ zusammen mit Smartphones und Tablet-PCs in einem lokalen Netzwerk anzuwenden.

Prof. Dr.-Ing. Robert Patzke

Wem würden Sie ein EIT-Studium empfehlen? Welche Interessen/Fähigkeiten sollten vorhanden sein?

Elektrotechnik ist ein spannender Studiengang, der einem berufliche Möglichkeiten eröffnet, an die man während der Schulzeit zunächst gar nicht denkt. So kann man neben den bekannten Tätigkeiten in der Forschungs- oder Entwicklungsabteilung eines Unternehmens auch im technischen Vertrieb, in der Montage und Inbetriebnahme von Anlagen oder im Prüffeld tätig werden. Diese Aufgaben haben dann viel mit Menschen zu tun und man kann international aktiv werden. Deshalb sollte man neben mathematisch- physikalischem Interesse auch Spaß am Umgang mit Menschen haben.

Wie bewerten Sie die Berufsaussichten dieses Studiengangs?

Es ist absehbar, dass viele Ingenieure demnächst in den Ruhestand gehen. Mindestens diese Anzahl ist in der Industrie zu ersetzen. Gleichzeitig wird die technische Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen immer wichtiger. Aus diesen Gründen ist ein Abschluss in einem Ingenieurstudium mit hervorragenden Berufsaussichten verbunden. Die Erfahrung zeigt, dass 95 Prozent der Absolvent_innen spätestens drei Monate nach Abschluss des Studiums einen Arbeitsplatz haben.

Was dürfen die Studierenden bei Ihnen im Studiengang erwarten?

Studierende können anwendungsorientierte Lehrveranstaltungen erwarten, die mit Beispielen aus der Praxis untermauert werden. Selbstverständlich sind auch theoretische Anteile in einem Ingenieurstudium erforderlich. Ein Studium soll auch immer eine Herausforderung sein, aber auch neugierig machen auf vertiefte technische Zusammenhänge.

Prof. Dr.-Ing. Dieter Stolle